Was tun im Todesfall? – Ein Leitfaden für Angehörige

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Ratenzahlung: Bezahlung in 3 bis 24 niedrigen Monatsraten möglich
Sozialbestattung: Bestattungskostenübernahme durch das Sozialamt

Der Tod eines geliebten Menschen gehört zu den schwersten Momenten im Leben. Neben der Trauer müssen Angehörige oft innerhalb kurzer Zeit wichtige Entscheidungen treffen und zahlreiche Formalitäten erledigen. Dieser Ratgeber gibt Ihnen einen strukturierten Überblick darüber, was im Todesfall zu tun ist – damit Sie in dieser schwierigen Situation Orientierung finden.

Erste Schritte unmittelbar nach dem Todesfall

Tod zu Hause

Wenn ein Mensch zu Hause verstirbt, sollten Sie zunächst Ruhe bewahren. Die ersten Schritte sind:

Arzt verständigen: Rufen Sie den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 an. Bei einem unerwarteten Todesfall kontaktieren Sie den Notarzt unter 112. Der Arzt stellt den Tod fest und stellt die Todesbescheinigung aus.

Totenschein ausstellen lassen: Die ärztliche Todesbescheinigung ist das wichtigste Dokument für alle weiteren Schritte. Ohne diesen Totenschein können keine Bestattungsvorbereitungen getroffen werden.

Bestattungsunternehmen kontaktieren: Nach der Feststellung des Todes sollten Sie zeitnah ein Bestattungsunternehmen beauftragen. Dieses kümmert sich um die Überführung des Verstorbenen und berät Sie zu den nächsten Schritten.

Tod im Krankenhaus

Verstirbt jemand im Krankenhaus, übernimmt das Klinikpersonal die ersten Schritte. Die Ärzte stellen die Todesbescheinigung aus, und Sie werden als Angehörige zeitnah informiert. Das Krankenhaus bewahrt den Verstorbenen in der Regel für 24 bis 36 Stunden auf. In dieser Zeit sollten Sie ein Bestattungsunternehmen beauftragen, das die Überführung übernimmt.

Tod im Pflegeheim

Wenn ein Angehöriger in einer Pflegeeinrichtung verstirbt, sind die Mitarbeiter mit der Situation vertraut und wissen genau, was zu tun ist. Sie werden umgehend benachrichtigt und das Pflegepersonal organisiert die Kontaktaufnahme mit einem Arzt zur Ausstellung des Totenscheins.

Wichtig: Teilen Sie dem Pflegeheim mit, wenn Sie bereits ein bestimmtes Bestattungsunternehmen beauftragen möchten. Andernfalls kann es vorkommen, dass das Heim einen eigenen Bestatter beauftragt, was zu zusätzlichen Kosten führen kann.

Wichtige Dokumente und Unterlagen zusammenstellen

Für die Beantragung der Sterbeurkunde und die Organisation der Bestattung benötigen Sie verschiedene Dokumente:

  • Personalausweis des Verstorbenen
  • Geburtsurkunde
  • Heiratsurkunde (bei Verheirateten)
  • Scheidungsurteil (falls zutreffend)
  • Sterbeurkunde des Ehepartners (bei Verwitweten)
  • Krankenversicherungskarte
  • Rentenversicherungsnummer
  • Bestattungsvorsorgeverträge oder Verfügungen

Ein professionelles Bestattungsunternehmen unterstützt Sie dabei, welche Unterlagen im Einzelfall erforderlich sind.

Sterbeurkunde beim Standesamt beantragen

Die Sterbeurkunde muss innerhalb von drei Werktagen nach dem Tod beim zuständigen Standesamt beantragt werden. In der Regel übernimmt das beauftragte Bestattungsunternehmen diese Aufgabe für Sie.

Sie benötigen die Sterbeurkunde in mehrfacher Ausfertigung für:

  • Versicherungen
  • Banken und Sparkassen
  • Rentenversicherungsträger
  • Krankenkassen
  • Nachlassangelegenheiten

Planen Sie mindestens 5 bis 10 Ausfertigungen ein, um spätere Nachbestellungen zu vermeiden.

Die Bestattung organisieren

Bestattungsart wählen

In Deutschland sind verschiedene Bestattungsformen möglich:

Erdbestattung: Die traditionelle Beisetzung im Sarg auf einem Friedhof.

Feuerbestattung: Nach der Einäscherung kann die Urne auf einem Friedhof, in einem Kolumbarium oder in der Natur beigesetzt werden.

Naturbestattungen: Dazu gehören Waldbestattungen, Seebestattungen, Almwiesenbestattungen oder Bergbachbestattungen.

Anonyme Bestattung: Eine Beisetzung ohne Namensnennung und ohne Anwesenheit der Angehörigen.

Die Wahl der Bestattungsart hängt von den Wünschen des Verstorbenen, religiösen Überzeugungen und persönlichen Vorstellungen ab.

Bestattungsfristen beachten

Je nach Bundesland gelten unterschiedliche Fristen:

  • Die kürzeste Frist beträgt in der Regel 4 Tage nach dem Tod
  • Die längste Frist liegt bei etwa 8 bis 10 Tagen
  • Bei Feuerbestattungen verlängert sich die Frist entsprechend

Ihr Bestattungsunternehmen informiert Sie über die in Ihrem Bundesland geltenden Regelungen.

Trauerfeier planen

Eine Trauerfeier bietet Raum für Abschied und Erinnerung. Überlegen Sie gemeinsam mit dem Bestattungsunternehmen:

  • Wo soll die Trauerfeier stattfinden? (Friedhofskapelle, Kirche, Trauerhalle)
  • Welche musikalische Gestaltung wünschen Sie?
  • Soll ein Geistlicher oder ein freier Trauerredner sprechen?
  • Welche persönlichen Elemente möchten Sie einbringen?

Benachrichtigungen und Abmeldungen

Nach einem Todesfall müssen zahlreiche Stellen informiert werden:

Sofort benachrichtigen:

  • Arbeitgeber des Verstorbenen
  • Versicherungen (Lebensversicherung, Sterbegeldversicherung)
  • Rentenversicherung
  • Krankenkasse

Zeitnah informieren:

  • Banken und Sparkassen
  • Vermieter oder Hausverwaltung
  • Energieversorger (Strom, Gas, Wasser)
  • Telekommunikationsanbieter
  • Vereine und Mitgliedschaften
  • Abonnements (Zeitungen, Zeitschriften)

Viele Bestattungsunternehmen bieten einen Abmeldeservice an, der Ihnen diese zeitaufwendigen Aufgaben abnimmt.

Nachlassregelungen und Erbschaft

Testamentseröffnung

Wenn ein Testament vorhanden ist, muss dieses beim zuständigen Nachlassgericht abgegeben werden. Das Gericht lädt dann zur Testamentseröffnung ein.

Erbschein beantragen

Für viele Nachlassangelegenheiten benötigen Sie einen Erbschein, den Sie beim Nachlassgericht beantragen können. Dies ist besonders wichtig für:

  • Bankgeschäfte
  • Grundbuchänderungen
  • Vertragsübernahmen

Ausschlagung der Erbschaft

Falls die Erbschaft überschuldet ist, können Sie diese innerhalb von sechs Wochen ausschlagen. Lassen Sie sich hierzu rechtlich beraten.

Finanzielle Unterstützung und Leistungen

Sterbegeld und Bestattungskosten

Seit 2004 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen kein Sterbegeld mehr. Mögliche finanzielle Unterstützungen sind:

  • Private Sterbegeldversicherungen
  • Bestattungsvorsorgeverträge
  • Sozialbestattung (wenn die Kosten nicht getragen werden können)

Hinterbliebenenrente

Witwen, Witwer und Waisen haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Hinterbliebenenrente. Informieren Sie sich bei der Deutschen Rentenversicherung über Ihre Ansprüche.

Persönliche Gegenstände und Wohnung

Habseligkeiten aus Pflegeheim oder Krankenhaus

Wenn der Verstorbene in einer Einrichtung gelebt hat, werden Sie gebeten, die persönlichen Gegenstände abzuholen. Vereinbaren Sie hierfür einen Termin und bringen Sie gegebenenfalls eine Vollmacht mit, falls Sie nicht der direkte Angehörige sind.

Wohnungsauflösung

Die Auflösung der Wohnung sollte gut geplant werden:

  • Prüfen Sie Mietverträge und Kündigungsfristen
  • Sortieren Sie persönliche Erinnerungsstücke
  • Organisieren Sie die Entsorgung oder den Verkauf von Möbeln
  • Beauftragen Sie bei Bedarf ein professionelles Unternehmen für Haushaltsauflösungen

Trauerarbeit und Unterstützung

Der Verlust eines geliebten Menschen ist eine enorme emotionale Belastung. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Trauer und scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen:

  • Trauergruppen bieten Austausch mit anderen Betroffenen
  • Trauerbegleitung durch geschulte Fachkräfte
  • Psychologische Beratung bei anhaltenden Beschwerden
  • Seelsorge durch kirchliche Ansprechpartner

Bestattungsvorsorge – Angehörige entlasten

Wer zu Lebzeiten seine Bestattung plant, nimmt den Angehörigen im Trauerfall eine große Last ab. Mit einem Bestattungsvorsorgvertrag können Sie:

  • Ihre persönlichen Wünsche festlegen
  • Die Kosten im Voraus kalkulieren und absichern
  • Ihre Familie vor finanziellen Belastungen schützen
  • Selbstbestimmt über die eigene Bestattung entscheiden

Ein seriöses Bestattungsunternehmen berät Sie ausführlich zu allen Möglichkeiten der Vorsorge.

Ihr Partner in schweren Zeiten

Wenn Sie vor der Aufgabe stehen, eine Bestattung zu organisieren, sind Sie nicht allein. Ein erfahrenes Bestattungsunternehmen steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite – von den ersten Schritten nach dem Todesfall bis zur würdevollen Beisetzung.

Wir begleiten Sie einfühlsam durch alle Formalitäten, übernehmen organisatorische Aufgaben und sorgen dafür, dass Sie sich in Ruhe von Ihrem geliebten Menschen verabschieden können. Kontaktieren Sie uns jederzeit – wir sind für Sie da, wenn Sie uns brauchen.

Zusammenfassung 

Im Todesfall müssen Angehörige schnell handeln, aber nicht überstürzt. Die wichtigsten Schritte sind die Verständigung eines Arztes, die Beauftragung eines Bestattungsunternehmens, die Beantragung der Sterbeurkunde und die Organisation der Bestattung. Ein professioneller Bestatter nimmt Ihnen viele Aufgaben ab und sorgt für einen würdevollen Abschied.

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