Anonyme Bestattung zum Festpreis von EUR 1.071,-*

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Bei der anonymen Bestattung wird der Verstorbene eingeäschert und seine Asche anschließend ohne Angehörige beigesetzt - entweder in speziell ausgewiesenen Urnengräbern oder als stille Beisetzung auf See. Die anonyme Bestattung ist in jedem Fall eine sehr günstigste Bestattungsvariante.

Anonyme Bestattung auf einem deutschen Friedhof unserer Wahl zum Festpreis von EUR 1.071,-* (inkl. MwSt.)

Im Festpreisangebot von Ferdinand Fair sind alle für eine Bestattung erforderlichen Leistungen inklusive der Abholung und Einäscherung sowie die Beisetzungsgebühren enthalten. Kosten für eine spätere Grabpflege sind erst gar nicht zu erwarten:

  • bundesweite Abholung und Versorgung der/des Verstorbenen
  • Kiefernvollholzsarg (gebeizt)
  • Sterbegewand
  • Sarginnenausstattung (inkl. Decke und Kissen)
  • Sargträger
  • Überführung zum Krematorium
  • Kühlung ab Abholung
  • Verwaltungsformalitäten (Krankenhaus, Standesamt, Meldeamt)
  • 2. Leichenschau im Krematorium
  • Gebühren für das Krematorium
  • 1 Sterbeurkunde für den Auftraggeber
  • Abmeldung bei Renten- und Krankenkasse
  • Überführung der Asche zum Ort der Beisetzung
  • Beisetzung der Aschekapsel (Schmuckurnen erhalten Sie auf Anfrage)
  • sämtliche Kosten und Gebühren des Beisetzungsortes unserer Wahl

Ferdinand Fair bietet die anonyme Bestattung auf einem deutschen Friedhof unserer Wahl komplett zum Preis von EUR 1.071,- inkl. MwSt.* (alle Gebühren enthalten) an.

Hinweis: Die Kosten des Totenscheins, ggf. Kühlkosten vor der Abholung sowie fällige Kommunalgebühren z.B. für Bestattungsgenehmigungen (insb. in Bayern und Rheinland-Pfalz) werden wir für Sie verauslagen und 1:1 weiterberechnen. Diese Kosten belaufen sich erfahrungsgemäß auf maximal EUR 50,00 - 150,00.

Seit dem 01.08.2017 ist für Sterbefälle in Bremen/Bremerhaven eine qualifizierte Leichenschau durch die dortigen Gesundheitsbehörden angeordnet. Die laut Gesundheitskostenverordnung fällige Gebühr in Höhe von 187,00 Euro wird von uns 1:1 verauslagt oder mittels Gebührenbescheid von der Gesundheitsverwaltung direkt bei den Angehörigen erhoben.

* Aufpreis Bayern, Baden-Württemberg, Saarland: Bei Sterbefällen, die in Bayern, Baden-Württemberg oder dem Saarland eingetreten sind, wird ein pauschaler Aufpreis in Höhe von 200,- (inkl. MwSt.) berechnet. Sprechen Sie uns diesbezüglich gerne an!


Die anonyme Bestattung

Bei der anonymen Bestattung handelt es sich um eine Feuerbestattung, bei der die anschließende Urnenbeisetzung ohne Angehörige des Verstorbenen stattfindet. Die anonyme Bestattung ist die günstigste Bestattungsvariante. Friedhofsverwaltungen weisen hierfür speziell Grabfelder aus, bei denen im Nachhinein nicht mehr genau nachvollzogen werden kann, an welcher Position sich das Grab befindet. Für gewöhnlich sind dies einfache Rasenflächen, die Grabpflege entfällt hierbei völlig. Der folgende kurze Ratgeber erklärt, wie eine anonyme Beisetzung abläuft, was für und was dagegen spricht.

Was genau ist eine anonyme Bestattung?

Alle Formen der anonymen Bestattung haben gemeinsam, dass die Beisetzung in namenloser Form stattfindet. Es gibt in der Regal also keinen äußerlich sichtbatren Hinweis darauf, wer der Verstorbene ist. Grundsätzlich lassen sich alle Beisetzungen in anonymer Form durchführen. Die Feuerbestattung ist die häufigste Form der anonymen Beisetzung. Auf einem Friedhof findet die Beisetzung in anonymer Form meistens auf einer größeren Rasenfläche statt, auf der mehrere anonyme Grabstellen zu finden sind. Am Rande einer solchen Wiese gibt es dann oft eine zentrale Stelle, an der Blumen und andere Dinge der Erinnerung für alle auf der Wiese liegenden Gräber abgelegt werden können. Die meistgenutzte anonyme Beisetzungsart ist die Feuerbestattung. Wie bei einer anonymen Erdbestattung ist es auch hier zumeist so, dass Familie und Freunde diese Stelle ebenfalls nicht kennen. Ausnahmen hiervon bieten einige Friedhöfe an.

Wo sind die Angehörigen?

In den meisten Fällen ist es Angehörigen, Freunden und Bekannten nicht gestattet, bei der Beisetzung anwesend zu sein. Den genauen Zeitpunkt der Beisetzung legt in diesen Fällen die Friedhofsverwaltung fest. Eine speziellere Form der Beisetzung, die von dieser Regel abweicht, ist die teilanonyme Bestattung. Hier ist es der Trauergesellschaft gestattet, bei der Beisetzung anwesend zu sein. Die genaue Grabstelle ist dann einem kleinen Personenkreis bekannt, die Besucher des Friedhofs können sie aber nicht erkennen. Eine solche Form der Bestattung ist zum Beispiel in Berlin möglich.

Gibt es keine Trauerfeier?

Auch bei einer anonymen Bestattung kann durchaus eine Trauerfeier stattfinden, bei der Familie und Freunde an den Verstorbenen erinnern und um ihn trauern können. Eine solche Trauerfeier kann dabei genauso intim oder umfangreich sein wie bei anderen Formen der Beisetzung. Der Unterschied hierbei ist jedoch, dass in den allermeisten Fällen die Trauergesellschaft im Anschluss den Verstorbenen nicht wird zum Ort der Beisetzung begleiten können (mit der Ausnahme der teilanonymen Bestattung).

Was spricht für die anonyme Bestattung?

Eine anonyme Beisetzung ist durchaus ein kontroverses Thema. Einige Menschen wollen unbedingt anonym bestattet werden, andere hingegen können sich eine solche Art der Bestattung überhaupt nicht vorstellen. Oder den Angehörigen fällt der Gedanke schwer, nicht zu genau zu wissen, wo der Verstorbene beigesetzt worden ist. Die Gründe für eine anonyme Beisetzung können aber sehr vielfältig sein.

  • Eine anonyme Bestattung bedeutet weniger Arbeit für die Hinterbliebenen: Bei einer normalen Form der Bestattung ist in der Regel die Familie für die Pflege der Grabstätte verantwortlich. Hierzu gehört zum Beispiel ein ansprechendes Erscheinungsbild des Grabes durch das regelmäßige Pflanzen von Blumen. Das kann man selber machen oder damit einen Friedhofsgärtner beauftragen. Das entfällt nach einer anonymen Beisetzung. Diese ist also mit wenig bis gar keiner Arbeit verbunden. Genau das wünschen sich nicht wenige Menschen vor ihrem Tod explizit für die Zeit danach.
  • Eine anonyme Bestattung verursacht deutlich weniger Kosten für die Hinterbliebenen: Die Friedhofsgebühren sind niedriger. Auch entfallen die Kosten für die Gestaltung eines Grabsteins oder die für die Grabpflege. Die übernimmt in nicht wenigen Fällen die Natur.

Einen Menschen anonym und günstig beisetzen zu lassen, ist eine sehr nachvollziehbare Form der Beisetzung, wenn es zwar noch lebende Verwandte gibt, diese aber keinen Kontakt mehr zum Verstorbenen hatten. In solchen Fällen wird das Ordnungsamt die Angehörigen auffordern, sich um die Beisetzung zu kümmern. Diese wählen dann zu Recht die die kostengünstigste Variante. Für diese entscheiden sich auch Behörden, wenn der Verstorbene keine Angehörigen mehr hatte. Dann wird von Amtswegen anonym beigesetzt.

Was sollte man bei einer anonymen Bestattung noch bedenken?

Für die einen ist ein gekennzeichnetes Grab wichtig, um einen Ort des Gedenkens und Erinnerns an den Verstorbenen zu haben. Die anderen brauchen diesen Ort nicht zwingend oder Sie wollen den Wunsch des Verstorbenen erfüllen, der schon zu Lebzeiten geäußert hatte, dass die Hinterbliebenen der Pflege eine Grabes keine Aufmerksamkeit schenken sollten. Für sie ist es wichtiger, dass an sie gedacht werde. Ein solcher fester Ort entfällt bei einer anonymen Bestattung in den meisten Fällen (Ausnahme hier ist auch wieder die teilanonyme Bestattung). Das heißt, dass das Gedenken eher im Erinnern stattfindet und nicht an einem speziellen Ort.

Hier hat die anonyme Bestattung Ähnlichkeit mit einer Seebestattung, da es hier auch keinen richtigen festen Punkt des Trauerns gibt. Dies sollte bei der Frage, ob eine anonyme Form der Beisetzung gewählt werden soll, unbedingt beachtet werden. Wenn der Verstorbene zu Lebzeiten den unbedingten Wunsch geäußert hat, anonym bestattet zu werden, dann sollte dies anschließend auch von seiner Familie respektiert werden.

Die Gründe für eine anonyme Beisetzung können ganz unterschiedlich sein. Unabhängig davon, was sich die Hinterbliebenen wünschen, sollte aber der Wunsch des Verstorbenen respektiert werden, wenn dieser sich ausdrücklich eine anonyme Form der Bestattung gewünscht hat. Ein Kompromiss kann möglicherweise eine teilanonyme Beisetzung sein.

Gibt es Alternativen zur anonymen Friedhofsbestattung?

Günstige Beisetzungen, die eine Anwesengeit der Angehörigen nicht erfodern, sind die anonyme Seebestattung und die anonyme Waldbestattung. Auch in diesen Fällen ist Voraussetzung eine Einäscherung des Verstorbenen. Bei der Seebestattung wird die Asche danach dem Meer überantwortet, also in Deutschland in der Nord- oder Ostsee verstreut. Bei der anonymen Wald- oder Baumbestattung wird die Urne mit der Asche des Verstorbenen oft am Fuße eines Baumes oder zwischen den Bäumen beigesetzt.

Neben diesen weiter verbreiteten Formen gibt es auch noch andere Arten und Spezialformen der anonymen Bestattung. Zu nennen sind hier zum Beisepiel die Almwiesenbestattung oder die Bergbachbestattung.

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