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FriedWald Bramsche – Waldbestattung im Osnabrücker Land

Die Waldbestattung im FriedWald Bramsche bietet eine naturnahe Alternative zur klassischen Friedhofsbestattung im Osnabrücker Land. Seit dem 5. Dezember 2003 können Verstorbene in diesem 51 Hektar großen Bestattungswald ihre letzte Ruhe finden. Der FriedWald liegt in Niedersachsen, zwischen den Ortschaften Achmer und Ueffeln im nördlichen Landkreis Osnabrück. Besonderheiten sind die große Vielfalt an Baumarten, ein kleiner Bach und die Trostbank des Hospizvereins Bramsche.

Bestattungen inmitten des urwüchsigen Osnabrücker Lands

Die Landschaft ist urwüchsig und von wildromantischem Reiz. Ein kleiner Wasserlauf zieht sich durch das Waldgebiet. Im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen, zwischen den Ortschaften Achmer und Ueffeln, entfaltet sich die Natur ganz wunderbar. Mitten darin liegt der FriedWald Bramsche.

Majestätisch ragen hier die Äste der Buchen in den Himmel. Das sattgrüne Blattwerk überragt wie ein schützendes Dach die Baumstämme, an denen Bestattungen möglich sind. Diese natürliche Atmosphäre macht den FriedWald Bramsche zu einem besonderen Ort der letzten Ruhe.

Zehn verschiedene Baumarten

Das Waldgebiet im FriedWald Bramsche-Osnabrücker Land – kurz FriedWald Bramsche – besticht durch eine große Vielfalt an Baumarten. Im rund 51 Hektar großen FriedWald können Bestattungen unter alten Eichen und Buchen durchgeführt werden.

Insbesondere die Hainbuchen prägen diesen Friedhof: Sie sind sommergrün, haben leicht gezackte Blätter und hängende Blüten, sogenannte Kätzchen. Viele weitere Baumarten, wie zum Beispiel Eschen und Kiefern bieten Möglichkeiten für individuelle Beerdigungen in der Natur.

Insgesamt stehen zehn verschiedene Baumarten zur Auswahl: Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Esche, Hainbuche, Kiefer, Lärche, Roteiche und Stechpalme. Diese Vielfalt ermöglicht es Interessierten, einen Baum zu wählen, der zu ihnen passt – von der heimischen Buche über die charakteristische Hainbuche bis zur immergrünen Stechpalme.

Ein kleiner Bach durchzieht den Wald

Eine natürliche Besonderheit des FriedWald Bramsche ist ein kleiner Bach, der sich durch das Waldgebiet zieht. Dieser Wasserlauf bereichert die Atmosphäre des Waldes und schafft zusätzliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Das sanfte Plätschern des Baches trägt zur beruhigenden Stimmung bei und macht jeden Besuch zu einem besonderen Naturerlebnis.

Die Kombination aus altem Baumbestand, vielfältiger Vegetation und dem kleinen Bach macht den FriedWald Bramsche zu einem wertvollen Biotop. Die urwüchsige Landschaft mit ihrem wildromantischen Reiz zeigt die Schönheit der Natur im Osnabrücker Land.

Der besondere Eröffnungsplatz mit Gedenkstein

Eine Besonderheit im FriedWald Bramsche ist der Eröffnungsplatz, an dem ein Gedenkstein platziert ist. Dieser mit einem Metallkreuz verzierte Gedenkstein dient bei Beerdigungen oder Trauerfeiern als Ablageort von Blumen oder anderem Grabschmuck.

Der Findling aus der Eiszeit ist im Laufe der Jahre zu einem Ort des Gedenkens an die Verstorbenen und Ruhepol des Friedhofs geworden. Der Gedenkstein am Andachtsplatz im FriedWald Bramsche ist ein zentraler Punkt für Trauerfeiern und Gedenkfeiern. Seine Herkunft aus der Eiszeit verleiht ihm eine besondere Bedeutung – er verbindet die Gegenwart mit der fernen Vergangenheit.

Viele Sitzmöglichkeiten zum Verweilen

Verschiedene Bänke, Holzklötze zum Sitzen am Mustergrab, Steinblöcke am Parkplatz und weitere Sitzmöglichkeiten an den Waldwegen bieten zudem einen Platz zum Verweilen. Diese durchdachte Ausstattung lädt Besucher ein, innezuhalten und zu gedenken.

Eine überdachte Sitzgruppe im FriedWald Bramsche bietet zusätzlichen Komfort. Die Hauptwege durch den FriedWald Bramsche sind gut begehbar – auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Schutzhütte am Parkplatz

Ebenso die geräumige Schutzhütte direkt am Parkplatz. In ihrer Mitte steht ein Stein mit Metallkreuz, der als Urnenabstellplatz verwendet werden kann. Für eine kleinere Gruppe kann die Schutzhütte auch als Ort für eine Trauerfeier vor einer Bestattung genutzt werden.

Die Schutzhütte im FriedWald Bramsche bietet Schutz bei wechselhaftem Wetter. Sie ist groß genug, um einer kleineren Trauergesellschaft Platz zu bieten, und schafft eine geschützte Atmosphäre für intime Abschiede.

Im FriedWald Bramsche gibt es einen großen Parkplatz für größere Trauergesellschaften. Diese Infrastruktur zeigt die durchdachte Planung des Standorts und erhöht den Komfort für Besucher.

Bauwagen als kleines Büro

Der Bauwagen dient bei wechselhaftem Wetter als kleines Büro. Diese praktische Einrichtung ermöglicht es den FriedWald-Förstern, vor Ort Beratungen durchzuführen und Interessierten bei der Baumauswahl zu helfen.

Trostbank – Offene Gesprächszeit mit dem Hospizverein

Viele empfinden den Wald als tröstlich, ebenso können Gespräche bei der Trauerbewältigung helfen. Beides verbindet die Trostbank im FriedWald Bramsche-Osnabrücker Land.

Der Hospizverein Bramsche hat die Holzbank schräg gegenüber vom Andachtsplatz unter der Eröffnungslinde gespendet und bietet dort monatlich eine offene Gesprächszeit an. Ein Fahnenaufsteller an der Bank signalisiert, dass jemand da ist – jeden dritten Montag im Monat von 15:30 bis 17:30 Uhr sitzen Ehrenamtliche vom Hospizverein Bramsche auf der Bank und sind offen für Gespräche und Austausch.

Jeden 3. Montag im Monat 15:30 - 17:30 Uhr sitzen Ehrenamtliche für Gespräche auf der Trostbank. Diese besondere Initiative verbindet Trauerbegleitung mit dem Naturerlebnis im Wald. Die Trostbank ist ein Ort, an dem Trauernde Gehör finden und sich austauschen können.

Ein Ort für Trauernde

Die Trostbank ist eine Besonderheit des FriedWald Bramsche. Sie zeigt, wie Waldbestattung und Trauerbegleitung Hand in Hand gehen können. Die Ehrenamtlichen des Hospizvereins Bramsche bieten ein offenes Ohr und schaffen einen geschützten Raum für Gespräche über Trauer, Verlust und Erinnerung.

Die Lage unter der Eröffnungslinde macht die Trostbank zu einem symbolträchtigen Ort. Die Linde steht traditionell für Gemeinschaft und Gespräch – ein passender Baum für diese Initiative.

Ausstattung und Infrastruktur

Zur Ausstattung des FriedWald Bramsche gehören neben dem Andachtsplatz auch ein Infopfad, eine behindertengerechte Toilette, die Schutzhütte und die Trostbank. Diese Infrastruktur erhöht den Komfort für Besucher und zeigt die durchdachte Planung des Standorts.

Der Waldplan am Eingang bietet Orientierung und erklärt die FriedWald-Idee. Die Infotafel im FriedWald Bramsche informiert Besucherinnen und Besucher über das Konzept des Friedhofs im Wald. Die Wege durch den FriedWald Bramsche sind gut begehbar – auch das urwüchsige Gelände ist erschlossen.

Bestattungsmöglichkeiten im FriedWald Bramsche

Im FriedWald kann man sich einzeln, zu zweit, im Kreis der Familie oder neben Freundinnen und Freunden beerdigen lassen. Verschiedene Grabarten stehen zur Auswahl:

Generationenbaum für die Familie

Ein Generationenbaum bietet Platz für mindestens zwei Personen. Abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Lage und den Eigenschaften des gewählten Baumes ist eine Erweiterung auf insgesamt bis zu zwanzig Plätze möglich. Die Anzahl der Plätze wird im Vorfeld mit forstlicher Expertise festgelegt und steht auf einer eckigen Plakette am Baum.

Freie Generationenbäume im FriedWald sind mit einem blauen Band gekennzeichnet. Die Ruhezeit läuft bis zum 31. Dezember 2102 – eine langfristige Perspektive von 99 Jahren.

Partnerbaum für zwei Menschen

Der Partnerbaum im FriedWald kann einer Einzelperson oder zwei Menschen, z. B. Ehe- oder Lebenspartnern, Geschwistern oder Freunden als Ruhestätte dienen. Freie Partnerbäume im FriedWald sind mit einem roten Bandgekennzeichnet.

Mit dem Partnerbaum erwirbt man eine Ruhestätte mit zwei Plätzen mit einer Ruhezeit entsprechend der aktuellen Mindestruhefrist von 20 Jahren ab dem Tag der letzten Beisetzung. Es können keine weiteren Plätze erworben werden.

Einzelplatz und Basisplatz

Als Alternative zu einem ganzen Baum gibt es die Möglichkeit, sich einen oder mehrere Einzelplätze im FriedWald zu sichern und sich an einem gemeinschaftlich genutzten Baum bestatten zu lassen. An diesen Bäumen, die mit einem gelben Band gekennzeichnet sind, finden bis zu zwanzig Personen ihre letzte Ruhe.

Hier erwirbt man nur einzelne Plätze an einem selbst ausgewählten Baum, nicht das Beerdigungsrecht rund um den gesamten Baum. Selbstverständlich ist es möglich, nebeneinander liegende Plätze auszuwählen. Die Option eines Platzes an diesem Standort beinhaltet eine Ruhezeit von derzeit 20 Jahren. Bei zusammengehörigen Einzelplätzen beginnt der Ablauf der Ruhezeit für alle Plätze mit der letzten Beerdigung.

Fällt die Entscheidung auf einen Basisplatz, wird im Trauerfall ein Platz an einem gemeinschaftlich genutzten Baum von der FriedWald-Försterin oder dem FriedWald-Förster zugewiesen. Der Platz kann nicht selbst ausgewählt werden und es können keine Plätze nebeneinander erworben werden. Auch hier beträgt die Ruhezeit 20 Jahre.

Sternschnuppenbaum für Sternenkinder

Der Platz am Sternschnuppenbaum ist eine Bestattungsmöglichkeit für Eltern, die sich zu früh von ihrem Kind verabschieden mussten. Für die sogenannten Sternenkinder stellt der Sternschnuppenbaum eine kostenfreie Ruhestätte dar. Eltern, deren Kinder bis zum dritten Lebensjahr oder in einem Hospiz verstorben sind, zahlen lediglich die Beisetzungskosten.

Die Plaketten an diesen Bäumen sind mit einem besonderen Sternenmotiv geschmückt. Die Bestattung am Sternschnuppenbaum soll Eltern einen Ort schenken, an dem sie ungestört trauern und gedenken können. Meist ist der Sternschnuppenbaum schützend von älteren Bäumen umgeben.

Baumauswahl und kostenlose Waldführungen

Wer einen Baum im FriedWald aussuchen möchte, erhält professionelle Unterstützung. Die FriedWald-Förster begleiten Interessierte durch den Wald und helfen bei der Auswahl – ob eine Buche, Eiche, Hainbuche, Esche, Kiefer, Lärche, ein Ahorn, eine Birke, Roteiche oder Stechpalme.

Selbst einen Baum aussuchen

Wer vor Ort im FriedWald unterwegs ist, hat auch die Möglichkeit sich selbst einen Baum auszusuchen. Die farbigen Bänder an den Bäumen kennzeichnen freie Grabstätten und erleichtern die Orientierung im 51 Hektar großen Waldgebiet.

Die große Auswahl an zehn verschiedenen Baumarten macht den FriedWald Bramsche besonders vielfältig. Jede Baumart hat ihren eigenen Charakter – von der majestätischen Buche über die charakteristische Hainbuche bis zur immergrünen Stechpalme.

Kostenlose Veranstaltungen

Bei kostenlosen Waldführungen haben Interessierte die Möglichkeit, die Waldbestattung im FriedWald Bramsche kennenzulernen. Lernen Sie FriedWald bei Waldführungen kennen. Ebenso gibt es Veranstaltungen zum Gedenken oder andere besondere Termine. Die Anmeldung erfolgt über das Portal.

Diese Waldführungen bieten die Gelegenheit, das urwüchsige Gelände zu erkunden, den Eröffnungsplatz mit dem Gedenkstein zu besuchen, die Trostbank kennenzulernen und mehr über die verschiedenen Baumarten zu erfahren. Auch der kleine Bach, der sich durch den Wald zieht, wird thematisiert.

Trägerschaft und Betreuung

Der FriedWald Bramsche-Osnabrücker Land wird betreut durch die Försterinnen und Förster der Niedersächsischen Landesforsten. Trägerin des Bestattungswaldes ist die Stadt Bramsche. Diese professionelle forstliche Betreuung gewährleistet die nachhaltige Pflege des Waldes.

Die Niedersächsischen Landesforsten sind ein erfahrener Partner für die Bewirtschaftung von Wäldern. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bramsche, den Landesforsten und FriedWald garantiert die langfristige Erhaltung des Bestattungswaldes.

Natur- und Geopark TERRA.vita

Wer mehr über den nördlichen Teutoburger Wald, das Wiehengebirge und das Osnabrücker Land erfahren möchte, kann sich beim Natur- und Geopark TERRA.vita informieren. Dieser Geopark umfasst die Region und bietet vielfältige Informationen über die Landschaft, Geologie und Natur.

Die Lage des FriedWald Bramsche im Natur- und Geopark TERRA.vita unterstreicht die besondere landschaftliche Qualität des Standorts. Die urwüchsige Natur und der wildromantische Reiz der Landschaft sind charakteristisch für diese Region.

99 Jahre als Friedhof

Dieser FriedWald-Standort steht für 99 Jahre nach Eröffnung als Friedhof zur Verfügung. Das bedeutet bis zum 31. Dezember 2102. Diese langfristige Perspektive gibt Angehörigen die Sicherheit, dass der Wald als Friedhof erhalten bleibt und die Ruhestätten geschützt sind.

Die 99-jährige Laufzeit ist charakteristisch für FriedWald-Standorte. Sie garantiert, dass der Wald nicht anderweitig genutzt wird und die Bestattungsbäume ungestört wachsen können.

Onlineshop und Baumsuche

Im Onlineshop kann man ein Baumgrab kaufen und sich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Hochwertige Aufnahmen der Bäume und Panoramen geben Interessierten das Gefühl, im Wald zu stehen, und erleichtern die Auswahl.

Die Baumsuche im Geo-Informationssystem hilft dabei, einen bestimmten Baum im FriedWald zu finden. Die Karte kann ausgedruckt werden und erleichtert die Orientierung im 51 Hektar großen Waldgebiet.

Fazit: Waldbestattung mit Trostbank und Gedenkstein

Der FriedWald Bramsche bietet eine würdevolle Waldbestattung im Osnabrücker Land zwischen Achmer und Ueffeln. Mit 51 Hektar ist er ein großzügiger FriedWald-Standort und überzeugt durch seine große Vielfalt an zehn verschiedenen Baumarten und die urwüchsige, wildromantische Landschaft.

Der kleine Bach, der sich durch das Waldgebiet zieht, bereichert die Atmosphäre. Die alten Eichen und Buchen und insbesondere die charakteristischen Hainbuchen prägen diesen Friedhof.

Der Eröffnungsplatz mit dem Gedenkstein aus der Eiszeit, verziert mit einem Metallkreuz, ist ein zentraler Ort des Gedenkens. Die Trostbank des Hospizvereins Bramsche mit der offenen Gesprächszeit jeden dritten Montag im Monat von 15:30 bis 17:30 Uhr ist eine besondere Initiative zur Trauerbegleitung.

Die geräumige Schutzhütte am Parkplatz kann für kleinere Trauerfeiern genutzt werden. Die behindertengerechte Toilette, die vielen Sitzmöglichkeiten und die gut begehbaren Hauptwege erhöhen den Komfort für Besucher.

Die Trägerschaft durch die Stadt Bramsche und die Betreuung durch die Niedersächsischen Landesforstengewährleisten die professionelle Pflege. Die langfristige Perspektive bis 31. Dezember 2102 garantiert den dauerhaften Erhalt des Waldes als Friedhof.

Die Lage im Natur- und Geopark TERRA.vita unterstreicht die besondere landschaftliche Qualität. 

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